• Allgemein

    Kompetenz 1.1: Regeln und Vorschriften zum Verkehrsraum kennen und einhalten

    0-3
    Erleben spielerisch, durch eigene Erfahrung oder am Vorbild, dass es Regeln gibt, an die man sich halten muss und die überdauernd gültig sind. Lernen gleichzeitig, erste einfache Regeln einzuhalten.
    4-8
    Kennen sicherheitsrelevante Bereiche und Elemente des nahen Verkehrsraums und nutzen sie zu Fuss, mit dem FäG oder dem Velo (Alterslimite siehe Zulassungsberechtigung) richtig.
    9-12
    Können sicherheitsrelevante Bereiche und Elemente des erweiterten Verkehrsraums für den Fussverkehr, für FäG und Velos richtig und sicher benutzen.
    13-15
    Können den gesamten Verkehrsraum entsprechend dem jeweiligen Verkehrsmittel (Alterslimite siehe Zulassungsberechtigung) richtig und sicher benutzen.
    16-20
    Können den gesamten Verkehrsraum entsprechend dem jeweiligen Verkehrsmittel (Alterslimite siehe Zulassungsberechtigung) richtig und sicher benutzen.
    Weiterbildung
    Halten ihr Regelwissen zur Nutzung des Verkehrsraums à jour.
    Wenden neue Regeln und Vorschriften an.

    Kompetenz 1.2: Regeln und Vorschriften zu den Verkehrsmitteln kennen und einhalten

    0-3
    Erleben spielerisch, durch eigene Erfahrung oder am Vorbild, dass es Regeln gibt, an die man sich halten muss und die überdauernd gültig sind. Lernen gleichzeitig, erste einfache Regeln einzuhalten.
    4-8
    Kennen wichtige Regeln und Signale für den Fussverkehr, FäG-Benutzende und Velofahrende und befolgen sie.
    9-12
    Kennen wichtige Vorschriften, Regeln und Signale für den Fussverkehr, FäG und Velos und befolgen sie.
    13-15
    Kennen alle sicherheitsrelevanten Vorschriften, Regeln und Signale für die benutzten Verkehrsmittel und befolgen sie.
    16-20
    Kennen alle sicherheitsrelevanten Vorschriften, Regeln und Signale für die benutzten Verkehrsmittel und befolgen sie.
    Weiterbildung
    Halten ihr Regelwissen zu den benutzten Verkehrsmitteln à jour.
    Wenden neue Regeln und Vorschriften an (insbesondere bei erstmaliger oder wieder aufgenommener Nutzung).

    Kompetenz 1.3: Den Sinn von Regeln und die Auswirkungen der Verletzung von Regeln erklären und berücksichtigen

    0-3
    Erfahren durch Erklärungen die Gründe und den Sinn von sehr einfachen Regeln.
    Erleben positive oder negative Reaktionen aufs Einhalten/Nichteinhalten von Regeln.
    4-8
    Kennen wichtige Vorschriften, Regeln und Signale fu?r den Fussverkehr, FäG und Ve-los und befolgen sie.
    9-12
    Können anhand von einfachen Situationen im erweiterten Verkehrsraum den Beitrag von Regeln zur Sicherheit im Verkehr erklären.
    Nennen Konsequenzen für sich selbst und andere, welche durch Regelverletzung entstehen können.
    13-15
    Können anhand von komplexen Situationen im erweiterten Verkehrsraum den Beitrag von Regeln zur Sicherheit im Verkehr erklären.
    Nennen Konsequenzen für sich selbst und andere, welche durch Regelverletzung entstehen können.
    16-20
    Können anhand von komplexen Situationen im erweiterten Verkehrsraum die Notwendigkeit von Verkehrsregeln begründen und auf das eigene Handeln beziehen.
    Verzichten wo nötig auf Vorteile, selbst wenn diese durch Regeln begründet sind.
    Nennen Konsequenzen im physischen, psychischen, sozialen, rechtlichen und ökonomischen Bereich für sich selbst und andere, welche durch Regelverletzung entstehen können.
    Weiterbildung
    Können den Sinn bestehender und neuer Regeln aus dem persönlichen Erfahrungshintergrund verstehen und setzen sie um.
    Anerkennen die Wichtigkeit von Regeln aufgrund ihrer Erfahrung mit Fehlern von Verkehrspartnern.
    Verstehen, dass in besonderen Situationen Vorsichtsmassnahmen nötig sind, welche über die Regeln und Vorschriften hinausgehen.

    Kompetenz 2.1: Das Verkehrsmittel kennen und den praktischen Umgang damit beherrschen

    0-3
    Sammeln spielerisch Erfahrungen hinsichtlich verschiedener Bereiche der Motorik wie Gleichgewicht, Beweglichkeit und Feinmotorik.
    Machen so Fortschritte in Koordination, Geschicklichkeit und Bewegungssteuerung.
    4-8
    Können das Gleichgewicht zu Fuss und auf dem FäG oder Velo halten, sicher bremsen und gefahrlose Verkehrsbereiche sicher befahren.
    9-12
    Kennen die wichtigsten Eigenschaften des Zufussgehens und von FäG und Velo und können sich mit diesen Verkehrsmitteln sicher im Verkehr bewegen.
    13-15
    Kennen die wichtigsten Eigenschaften der benutzten Verkehrsmittel und können sich mit diesen sicher im Verkehr bewegen.
    16-20
    Kennen die Eigenschaften der benutzten Verkehrsmittel und können diese auch in komplexen Situationen sicher handhaben.
    Weiterbildung
    Orientieren sich über Zustand und Entwicklungen von benutzten Verkehrsmitteln.
    Wenden Neuerungen an (besonders auch sicherheitsrelevante Fahrassistenzsysteme).

    Kompetenz 2.2: Die sicherheitsrelevante Ausrüstung des Verkehrsmittels und die eigene Schutzausrüstung kennen und einsetzen

    0-3
    Gewöhnen sich daran, dass schützende oder sicherheitsfördernde Massnahmen ganz selbstverständlich zum Alltag gehören (z. B. durch den Einsatz von Sonnencrème, -brille und -hut oder das Tragen von Ellbogen-, Knieschonern und Helm fürs like-a-bike).
    4-8
    Kennen die sicherheitsrelevante Ausrüstung von FäG und Velos und die persönliche Schutzausrüstung (auch für den Fussverkehr) und setzen sie ein.
    9-12
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 4-8.
    13-15
    Überprüfen die sicherheitsrelevante Ausrüstung der benutzten Verkehrsmittel und die persönliche Schutzausrüstung und benutzen sie.
    16-20
    Überprüfen die sicherheitsrelevante Ausrüstung der benutzten Verkehrsmittel und die persönliche Schutzausrüstung und benutzen sie.
    Weiterbildung
    Orientieren sich über Neuentwicklungen bei der persönlichen Schutzausrüstung und der Ausrüstung der Fahrzeuge.
    Aktualisieren die Ausrüstung regelmässig.
    Setzen die gesamte Schutzausrüstung aus Überzeugung ein.

    Kompetenz 2.3: Besondere Risiken und Gefahren der (benutzten) Verkehrsmittel einschätzen können

    0-3
    Lernen durch Beobachtung und Erfahrung die gefährlichen Seiten der Fortbewegung kennen (Stürze zu Fuss oder mit dem FäG, laute, schnelle und bedrohliche Motorfahrzeuge).
    4-8
    Kennen Risiken und Gefahren der verschiedenen Verkehrsmittel.
    9-12
    Berücksichtigen die besonderen Risiken und Gefahren zu Fuss, mit dem FäG oder auf dem Velo
    13-15
    Berücksichtigen die besonderen Risiken und Gefahren der benutzten Verkehrsmittel.
    16-20
    Berücksichtigen die besonderen Risiken und Gefahren der benutzten Verkehrsmittel.
    Weiterbildung
    Orientieren sich über Sicherheitsrisiken der benutzten Verkehrsmittel.
    Vermeiden die Nutzung von Verkehrsmitteln, welche mit ihren aktuellen persönlichen Voraussetzungen nicht zu vereinbaren sind

    Kompetenz 3.1: Gefahren frühzeitig wahrnehmen und Risiken vermeiden.

    0-3
    Sammeln spielerisch Erfahrungen hinsichtlich verschiedener Bereiche der Wahrnehmung wie
    • das Hören (auditive Aufmerksamkeit, Lokalisation von Geräuschen, auditives Erkennen von Objekten, selektives Hören usw.)
    • das Sehen (visuelle Aufmerksamkeit, peripheres Sehen, Raum-Wahrnehmung, Schätzen von Geschwindigkeiten usw.)
    • das Spüren (Sturz und Kollision schmerzen, grosse Fahrzeuge sind am Boden spürbar usw.)
    • Lernen gleichzeitig einfache Gefahren selbstständig zu erkennen.
    4-8
    Erkennen einfache Gefahrensituationen im nahen Verkehrsraum zu Fuss, mit dem FäG oder dem Velo.
    9-12
    Erkennen frühzeitig einfache Gefahrensituationen im erweiterten Verkehrsraum zu Fuss, mit dem FäG oder dem Velo und meiden sie.
    13-15
    Erkennen frühzeitig Gefahrensituationen im erweiterten Verkehrsraum und vermeiden sie durch Anpassung des eigenen Verhaltens. Beziehen dabei das Verhalten anderer Verkehrsteilnehmender mit ein.
    16-20
    Antizipieren auch komplexe Gefahrensituationen im gesamten Verkehrsraum und vermeiden sie durch Anpassung des eigenen Verhaltens. Beziehen dabei das Verhalten anderer Verkehrsteilnehmender mit ein.
    Weiterbildung
    Integrieren kontinuierlich ihre Erfahrungen mit Fast-Unfällen und eigenen resp. Fehlern anderer in die Beurteilung von Gefahrensituationen.
    Agieren im Verkehr mit zunehmendem Alter aufgrund ihrer Erfahrung und erhöhter Gelassenheit defensiver.

    Kompetenz 3.2: Eigene Fähigkeiten und eigenes Verhalten reflektieren und auf das Verkehrsumfeld abstimmen

    0-3
    Machen spielerisch Erfahrungen in kognitiven, sozialen und emotionalen Bereichen wie z.B.
    • was kann ich gut
    • was mach ich gut
    • was macht mir Angst
    • wie reagieren andere auf mich
    • wie erreiche ich, dass ...
    4-8
    Passen ihr Verhalten zu Fuss, mit dem FäG oder dem Velo im nahen Verkehrsraum an die eigenen Fähigkeiten/Voraussetzungen an.
    9-12
    Passen ihr Verhalten zu Fuss, mit dem FäG oder dem Velo im erweiterten Verkehrsraum an die eigenen Fähigkeiten/Voraussetzungen und an die Verkehrssituation an.
    13-15
    Reflektieren ihr Verhalten mit dem benutzten Verkehrsmittel im erweiterten Verkehrsraum. Passen es an die eigenen Fähigkeiten/Voraussetzungen und an die Verkehrssituation an.
    16-20
    Reflektieren ihr Verhalten auch in komplexen Situationen im gesamten Verkehrsraum. Passen es an die eigenen Fähigkeiten/Voraussetzungen und an die Verkehrssituation an.
    Weiterbildung
    Beurteilen ihre Fähigkeiten zunehmend realistisch und vermeiden Risikosituationen.
    Reflektieren das persönliche Gefahrenpotenzial und vermeiden entsprechende Situationen.

    Kompetenz 3.3: Verkehrsmittel situationsgerecht einsetzen

    0-3
    Basiserfahrungen für diese Kompetenz erst später.
    4-8
    Kennen im nahen Verkehrsraum Vor- und Nachteile der Verkehrsmittel und setzen diese situationsgemäss ein.
    9-12
    Berücksichtigen im erweiterten Verkehrsraum bei der Wahl und dem Einsatz der Verkehrsmittel deren Vor- und Nachteile für die jeweils vorgesehene Situation.
    13-15
    Berücksichtigen im erweiterten Verkehrsraum bei der Wahl und dem Einsatz der Verkehrsmittel deren Vor- und Nachteile für die jeweils vorgesehene Situation.
    Ziehen dabei nebst Umweltaspekten besonders auch die Sicherheit mit ein, z. B. bei Übermüdung.
    16-20
    Berücksichtigen im gesamten Verkehrsraum bei der Wahl und dem Einsatz der Verkehrsmittel deren Vor- und Nachteile für die jeweils vorgesehene Situation.
    Weiterbildung
    Beziehen in vorgerücktem Alter besonders auch die körperliche Entwicklung bei der Wahl und Verwendung der Verkehrsmittel mit ein.

    Kompetenz 3.4: Sich bei Unfällen und Pannen der Situation angepasst verhalten

    0-3
    Basiserfahrungen für diese Kompetenz erst später.
    4-8
    Begeben sich bei Unfällen aus Gefahrenbereichen und holen bei Bedarf Hilfe.
    9-12
    Begeben sich bei Unfällen aus Gefahrenbereichen und fordern bei Bedarf – allenfalls mit der Notrufnummer – die entsprechende Hilfe an.
    13-15
    Begeben sich bei Unfällen aus Gefahrenbereichen, fordern – allenfalls mit der Notrufnummer – die entsprechende Hilfe an und leisten einfache Hilfestellung.
    16-20
    Begeben sich bei Unfällen aus Gefahrenbereichen und setzen Teile der Rettungskette um.
    Weiterbildung
    Informieren sich über Neuerungen bezüglich Alarmierung und Erster Hilfe.
    Üben regelmässig und wenden die Neuerungen bei Bedarf an.

    Kompetenz 4.1: Die eigene Verantwortung im Verkehr erkennen und sich entsprechend verhalten

    0-3
    Machen Erfahrungen in kognitiven, sozialen und emotionalen Bereichen, welche als Voraussetzung zur Verantwortungsübernahme wichtig sind, wie z. B.
    • Wenn ich jetzt das mache, dann ...
    • Das Kind will dasselbe Spielzeug, deshalb...
    4-8
    Können ihre Verantwortung als Verkehrsteilnehmende beschreiben und nehmen Rücksicht auf andere.
    9-12
    Können ihre Verantwortung als Teilnehmende und Vorbild im Verkehr beschreiben und nehmen speziell Rücksicht auf schwächere und behinderte Verkehrsteilnehmende.
    13-15
    Können ihre Verantwortung als Teilnehmende und Vorbild im Verkehr beschreiben und nehmen speziell Rücksicht auf Menschen, die Fehler machen.
    16-20
    Können ihre Verantwortung als Teilnehmende im Verkehr (insbesondere als Lenkende und Beifahrende) beschreiben und nehmen ihre Vorbildfunktion wahr.
    Weiterbildung
    Sind sich der Verantwortung für ihre persönliche kontinuierliche Weiterbildung als Verkehrsteilnehmende bewusst und nehmen diese wahr.

    Kompetenz 4.2: Einflussfaktoren und Einschränkungen der eigenen Fahrfähigkeit erkennen und sich verantwortungsvoll verhalten

    0-3
    Machen Erfahrungen in kognitiven, sozialen und emotionalen Bereichen, welche als Voraussetzung zur Selbststeuerung wichtig sind, wie z. B.
    • Wenn ich weine, kann ich nicht gut spielen.
    • Wenn Papi beim Autofahren müde wird, muss er schlafen.
    • Glace essen und gleichzeitig mit dem like-a-bike fahren geht nicht.
    4-8
    Erkennen, dass Ablenkung durch Spiele und andere Menschen die Wahrnehmung und die Reaktion beeinflussen.
    9-12
    Können die Auswirkungen der Ablenkung durch mobile Geräte beschreiben und entwickeln Handlungsalternativen.
    13-15
    Kennen die Auswirkungen von Suchtmitteln und Gruppendruck auf das Verhalten im Verkehr und entwickeln Handlungsalternativen.
    16-20
    Erkennen die Gefahren der Selbstüberschätzung und der Unterschätzung von Unfallrisiken und entwickeln Handlungsalternativen.
    Weiterbildung
    Kennen den Einfluss von Medikamenten auf das Verkehrsverhalten.
    Wissen um altersbedingte Veränderungen der physischen Voraussetzungen.
    Beobachten sich selber, nehmen individuelle Einschränkungen (durch Medikamente, Alter usw.) wahr und passen ihr Verkehrsverhalten und die Nutzung der Verkehrsmittel entsprechend an.

    Kompetenz 4.3: Die Auswirkungen der Mobilität auf die Umwelt beschreiben und die eigenen Mobilitätsbedürfnisse umweltschonend umsetzen

    0-3
    Erleben Facetten der Mobilität, welche einen Einfluss auf die spätere Bewertung der Mobilität haben können, wie z. B.
    • Motorfahrzeuge sind laut.
    • Abgas riecht unangenehm.
    • Fahrzeuge können gefährlich sein (überfahrene Frösche, Igel usw.).
    4-8
    Kennen Auswirkungen des Verkehrs auf die Umwelt.
    9-12
    Können Auswirkungen des Verkehrs auf die Umwelt beschreiben und aufzeigen, wie entsprechendes Verkehrsverhalten die Umwelt schont.
    13-15
    Können Auswirkungen des Verkehrs auf die Umwelt beschreiben und aufzeigen, wie eigenes umweltgerechtes Verkehrsverhalten die Umwelt und Ressourcen schont.
    16-20
    Berücksichtigen bei der Wahl und Benutzung von Verkehrsmitteln ökologische Aspekte und können ihr eigenes Verhalten begründen.
    Weiterbildung
    Orientieren sich regelmässig zu Fragen umweltverträglicher Mobilität.
    Nutzen entsprechende Neuerungen.
  • zu Fuss

    Kompetenz 1.1: Regeln und Vorschriften zum Verkehrsraum kennen und einhalten

    0-3
    Erleben spielerisch, durch eigene Erfahrung oder am Vorbild, dass es Regeln gibt, an die man sich halten muss und die überdauernd gültig sind. Lernen gleichzeitig, erste einfache Regeln einzuhalten.
    4-8
    Unterscheiden Spiel- und Verkehrsflächen des nahen Verkehrsraums.
    Nutzen einfache Bereiche und Elemente zu Fuss, mit dem FäG oder dem Velo richtig (Trottoir, Ampeln, Fussgängerstreifen und Schutzinseln).
    Lernen in Begleitung die im nahen Verkehrsraum wichtigsten Regeln für Fussverkehr, FäG und Velos kennen (Queren, richtige Strassenseite, Vortritt) und einhalten.
    9-12
    Unterscheiden Spiel- und Verkehrsflächen des erweiterten Verkehrsraums und nutzen alle für den Fussverkehr und für FäG vorgesehenen Bereiche und Elemente richtig.
    13-15 16-20
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 9-12.
    Weiterbildung
    Halten ihr Regelwissen zur Nutzung des Verkehrsraums à jour.
    Wenden neue Regeln und Vorschriften an.

    Kompetenz 1.2: Regeln und Vorschriften zu den Verkehrsmitteln kennen und einhalten

    0-3
    Erleben spielerisch, durch eigene Erfahrung oder am Vorbild, dass es Regeln gibt, an die man sich halten muss und die überdauernd gültig sind. Lernen gleichzeitig, erste einfache Regeln einzuhalten.
    4-8
    Spielen nur auf den erlaubten Verkehrsflächen.
    Lernen in Begleitung die wichtigsten Regeln für den Fussverkehr kennen und einhalten (Queren, richtige Strassenseite).
    9-12
    Queren die Strasse nicht unbedacht, machen einen Sicherheitshalt und queren dann zügig, jedoch ohne zu rennen.
    13-15
    Befolgen die Regeln und Vorschriften für den Fussverkehr.
    16-20
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 13-15.
    Weiterbildung
    Halten ihr Regelwissen zu den benutzten Verkehrsmitteln à jour.
    Wenden neue Regeln und Vorschriften an (insbesondere bei erstmaliger oder wieder aufgenommener Nutzung).

    Kompetenz 1.3: Den Sinn von Regeln und die Auswirkungen der Verletzung von Regeln erklären und berücksichtigen

    0-3
    Erfahren durch Erklärungen die Gründe und den Sinn von sehr einfachen Regeln.
    Erleben positive oder negative Reaktionen aufs Einhalten/Nichteinhalten von Regeln.
    4-8
    Können erklären, wozu die Querungsregel («warte, luege, lose, laufe») vor dem Strassenqueren nützt und was bei Nichtbefolgen passieren kann.
    9-12
    Können erklären, wozu bezeichnete Querungsstellen nützlich sind und dass sie sich und andere (Velos, Autos usw.) gefährden, wenn sie diese nicht nutzen.
    13-15
    Können den Sinn von Querungsregeln für den Fussverkehr auch im städtischen Verkehr (inkl. Tram) begründen.
    Nennen mögliche Konsequenzen des Nichtbefolgens für sich und andere.
    16-20
    Können den Sinn von Querungsregeln für den Fussverkehr auch im städtischen Verkehr (inkl. Tram) begründen.
    Verzichten je nach Situation auf das Vortrittsrecht des Fussverkehrs. Nennen mögliche Konsequenzen des Nichtbefolgens für sich und andere in allen Bereichen.
    Weiterbildung
    Können den Sinn bestehender und neuer Regeln aus dem persönlichen Erfahrungshintergrund verstehen und setzen sie um.
    Anerkennen die Wichtigkeit von Regeln aufgrund ihrer Erfahrung mit Fehlern von Verkehrspartnern.
    Verstehen, dass in besonderen Situationen Vorsichtsmassnahmen nötig sind, welche über die Regeln und Vorschriften hinausgehen.

    Kompetenz 2.1: Das Verkehrsmittel kennen und den praktischen Umgang damit beherrschen

    0-3
    Sammeln spielerisch Erfahrungen hinsichtlich verschiedener Bereiche der Motorik wie Gleichgewicht, Beweglichkeit und Feinmotorik.
    Machen so Fortschritte in Koordination, Geschicklichkeit und Bewegungssteuerung.
    4-8
    Balancieren geschickt über Hindernisse.
    9-12
    Berücksichtigen im Strassenverkehr, dass sie langsam und besonders verletzlich sind und häufig übersehen werden (auch bei Fussgängerstreifen).
    Machen sich sichtbar und wahrnehmbar.
    13-15 16-20
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 9-12.
    Weiterbildung
    Orientieren sich über Zustand und Entwicklungen von benutzten Verkehrsmitteln.
    Wenden Neuerungen an (besonders auch sicherheitsrelevante Fahrassistenzsysteme).

    Kompetenz 2.2: Die sicherheitsrelevante Ausrüstung des Verkehrsmittels und die eigene Schutzausrüstung kennen und einsetzen

    0-3
    Gewöhnen sich daran, dass schützende oder sicherheitsfördernde Massnahmen ganz selbstverständlich zum Alltag gehören (z. B. durch den Einsatz von Sonnencrème, -brille und -hut oder das Tragen von Ellbogen-, Knieschonern und Helm fürs like-a-bike).
    4-8
    Wissen, dass sichtbare Bekleidung zur Sicherheit beiträgt.
    Tragen auf dem Weg in die Schule / den Kindergarten reflektierende Materialien (z. B. Leuchtstreifen, Reflektoren usw.).
    9-12
    Wissen um die Notwendigkeit von gut sichtbarer Bekleidung (Reflektoren, helle Kleider) und tragen diese zuverlässig.
    13-15
    Wählen zuverlässig gut sichtbare Bekleidung oder reflektierende Accessoires, auch wenn dies den aktuellen Modetrends entgegen läuft.
    Sorgen bei besonderer Exposition (sportliche Tätigkeit, Fussmarsch ausserorts usw.) für ausreichende Beleuchtung (aktive Lichtquelle).
    16-20
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 13-15.
    Weiterbildung
    Orientieren sich über Neuentwicklungen bei der persönlichen Schutzausrüstung und der Ausrüstung der Fahrzeuge.
    Aktualisieren die Ausrüstung regelmässig.
    Setzen die gesamte Schutzausrüstung aus Überzeugung ein.

    Kompetenz 2.3: Besondere Risiken und Gefahren der (benutzten) Verkehrsmittel einschätzen können

    0-3
    Lernen durch Beobachtung und Erfahrung die gefährlichen Seiten der Fortbewegung kennen (Stürze zu Fuss oder mit dem FäG, laute, schnelle und bedrohliche Motorfahrzeuge).
    4-8
    Kennen Risiken und Gefahren beim Spielen in Strassennähe.
    Wissen, dass (kleine) Kinder oft übersehen werden.
    9-12
    Berücksichtigen Risiken und Gefahren beim Spielen in Strassennähe.
    13-15 16-20
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 9-12.
    Weiterbildung
    Orientieren sich über Sicherheitsrisiken der benutzten Verkehrsmittel.
    Vermeiden die Nutzung von Verkehrsmitteln, welche mit ihren aktuellen persönlichen Voraussetzungen nicht zu vereinbaren sind

    Kompetenz 3.1: Gefahren frühzeitig wahrnehmen und Risiken vermeiden.

    0-3
    Sammeln spielerisch Erfahrungen hinsichtlich verschiedener Bereiche der Wahrnehmung wie
    • das Hören (auditive Aufmerksamkeit, Lokalisation von Geräuschen, auditives Erkennen von Objekten, selektives Hören usw.)
    • das Sehen (visuelle Aufmerksamkeit, peripheres Sehen, Raum-Wahrnehmung, Schätzen von Geschwindigkeiten usw.)
    • das Spüren (Sturz und Kollision schmerzen, grosse Fahrzeuge sind am Boden spürbar usw.)
    • Lernen gleichzeitig einfache Gefahren selbstständig zu erkennen.
    4-8
    Erkennen Gefahren beim Spielen im Quartier. Erkennen Gefahrensituationen für den Fussverkehr im nahen Verkehrsraum. Überqueren eine Strasse gemäss den Regeln der Verkehrsinstruktion. Vermeiden die Nähe zu manövrierenden Fahrzeugen.
    9-12
    Meiden Gefahren beim Spielen und beim Unterwegssein im erweiterten Verkehrsraum.
    Meistern Querungen im erweiterten Verkehrsraum sicher.
    13-15
    Erkennen gefährliche Verkehrssituationen frühzeitig und passen ihr Verhalten an.
    Ziehen dabei das Verhalten von Verkehrspartnern mit ein.
    16-20
    Nehmen verdeckte und überraschende Gefahrensituationen wahr und reagieren frühzeitig gefahrenmindernd.
    Meiden im Verkehr risikoförderndes Verhalten wie Mutproben, Übermüdung, Ablenkung und Fahren unter dem Einfluss psychoaktiver Substanzen.
    Fahren vorausschauend, ziehen dabei das Verhalten der Verkehrspartner mit ein und verhalten sich defensiv.
    Weiterbildung
    Integrieren kontinuierlich ihre Erfahrungen mit Fast-Unfällen und eigenen resp. Fehlern anderer in die Beurteilung von Gefahrensituationen.
    Agieren im Verkehr mit zunehmendem Alter aufgrund ihrer Erfahrung und erhöhter Gelassenheit defensiver.

    Kompetenz 3.2: Eigene Fähigkeiten und eigenes Verhalten reflektieren und auf das Verkehrsumfeld abstimmen

    0-3
    Machen spielerisch Erfahrungen in kognitiven, sozialen und emotionalen Bereichen wie z.B.
    • was kann ich gut
    • was mach ich gut
    • was macht mir Angst
    • wie reagieren andere auf mich
    • wie erreiche ich, dass ...
    4-8
    Überqueren die Strasse nur gemäss der Querungsregel («warte, luege, lose, laufe»).
    Wissen, dass Kinder wegen ihrer Körpergrösse häufig übersehen werden und queren die Strasse deshalb vorsichtig, insbesondere im Bereich parkierter Autos.
    Beschränken sich unbegleitet auf den bekannten (mit Erwachsenen erkundeten) Verkehrsraum.
    9-12
    Kennen die Risiken als schwache und ungeschützte Verkehrsteilnehmende und verhalten sich defensiv.
    Verhalten sich auch in der Gruppe so, dass niemand gefährdet wird.
    13-15 16-20
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 9-12.
    Weiterbildung
    Beurteilen ihre Fähigkeiten zunehmend realistisch und vermeiden Risikosituationen.
    Reflektieren das persönliche Gefahrenpotenzial und vermeiden entsprechende Situationen.

    Kompetenz 3.3: Verkehrsmittel situationsgerecht einsetzen

    0-3
    Basiserfahrungen für diese Kompetenz erst später.
    4-8
    Kennen auf bekannten Strecken Abschnitte mit höherer Gefahr für den Fussverkehr und umgehen sie oder verhalten sich dort entsprechend vorsichtig.
    9-12
    Erkennen im erweiterten Verkehrsraum Passagen mit höherer Gefahr für den Fussverkehr und verhalten sich dort entsprechend vorsichtig.
    Berücksichtigen die aktuellen lokalen Verkehrsbedingungen.
    13-15 16-20
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 9-12.
    Weiterbildung
    Beziehen in vorgerücktem Alter besonders auch die körperliche Entwicklung bei der Wahl und Verwendung der Verkehrsmittel mit ein.

    Kompetenz 3.4: Sich bei Unfällen und Pannen der Situation angepasst verhalten

    0-3
    Basiserfahrungen für diese Kompetenz erst später.
    4-8
    Können Gefahrenbereiche erkennen und meiden diese. Holen bei einem Unfall Hilfe.
    9-12
    Können via Notruf die Polizei, Ambulanz oder Feuerwehr alarmieren.
    Haben dazu die Notrufnummer im Handy gespeichert.
    13-15
    Können eine Unfallmeldung machen und einfache Hilfestellung leisten.
    Vermeiden eine Behinderung der Rettungskräfte durch Zuschauen.
    16-20
    Sichern bei einem Unfall die Unfallstelle, setzen einen Notruf ab und leisten Erste Hilfe.
    Sind sich der Pflicht bewusst, sich für Hilfeleistung und Zeugenaussage bei Unfällen zur Verfügung zu stellen.
    Verhalten sich bei Pannen so, dass keine Personen gefährdet werden.
    Weiterbildung
    Informieren sich über Neuerungen bezüglich Alarmierung und Erster Hilfe.
    Üben regelmässig und wenden die Neuerungen bei Bedarf an.

    Kompetenz 4.1: Die eigene Verantwortung im Verkehr erkennen und sich entsprechend verhalten

    0-3
    Machen Erfahrungen in kognitiven, sozialen und emotionalen Bereichen, welche als Voraussetzung zur Verantwortungsübernahme wichtig sind, wie z. B.
    • Wenn ich jetzt das mache, dann ...
    • Das Kind will dasselbe Spielzeug, deshalb...
    4-8
    Fühlen sich für ihr Verhalten verantwortlich.
    Sind sich bewusst, dass im Verkehr andere Menschen sind, auf die man Rücksicht nehmen muss.
    9-12
    Wissen, dass sich andere darauf verlassen, dass man sich an die Regeln, Signale und Handzeichen hält.
    Sind sich ihrer Verantwortung als Vorbild für kleinere Kinder bewusst und handeln entsprechend.
    Nehmen Rücksicht auf alte Menschen, kleine Kinder und Behinderte und helfen ihnen wenn nötig.
    13-15
    Beziehen das (fehlerhafte) Verhalten anderer in ihr Verhalten ein und können entsprechend reagieren.
    Weichen notfalls aus und erzwingen nicht ihren Vortritt.
    16-20
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 13-15.
    Weiterbildung
    Sind sich der Verantwortung für ihre persönliche kontinuierliche Weiterbildung als Verkehrsteilnehmende bewusst und nehmen diese wahr.

    Kompetenz 4.2: Einflussfaktoren und Einschränkungen der eigenen Fahrfähigkeit erkennen und sich verantwortungsvoll verhalten

    0-3
    Machen Erfahrungen in kognitiven, sozialen und emotionalen Bereichen, welche als Voraussetzung zur Selbststeuerung wichtig sind, wie z. B.
    • Wenn ich weine, kann ich nicht gut spielen.
    • Wenn Papi beim Autofahren müde wird, muss er schlafen.
    • Glace essen und gleichzeitig mit dem like-a-bike fahren geht nicht.
    4-8
    Spielen nur an verkehrsarmen Orten und halten dabei einen Sicherheitsabstand zum Verkehr ein, um sich und andere nicht zu gefährden.
    9-12
    Wissen, dass auch Fussgängerinnen und Fussgänger durch die Benutzung von elektronischen Geräten abgelenkt werden und sich dadurch gefährden.
    13-15
    Sind sich bewusst, dass auch Fussgängerinnen und Fussgänger durch den Konsum von Suchtmitteln sich und andere gefährden.
    Achten auch wenn sie mit anderen unterwegs ist darauf, dass sie sich und andere Verkehrsteilnehmende nicht gefährden.
    16-20
    Sind sich bewusst, dass es auch für Fussgängerinnen und Fussgänger Situationen gibt, in denen sie sich selber überschätzen und Unfallrisiken unterschätzen (z. B. beim Queren einer Strasse usw.)
    Weiterbildung
    Kennen den Einfluss von Medikamenten auf das Verkehrsverhalten.
    Wissen um altersbedingte Veränderungen der physischen Voraussetzungen.
    Beobachten sich selber, nehmen individuelle Einschränkungen (durch Medikamente, Alter usw.) wahr und passen ihr Verkehrsverhalten und die Nutzung der Verkehrsmittel entsprechend an.

    Kompetenz 4.3: Die Auswirkungen der Mobilität auf die Umwelt beschreiben und die eigenen Mobilitätsbedürfnisse umweltschonend umsetzen

    0-3
    Erleben Facetten der Mobilität, welche einen Einfluss auf die spätere Bewertung der Mobilität haben können, wie z. B.
    • Motorfahrzeuge sind laut.
    • Abgas riecht unangenehm.
    • Fahrzeuge können gefährlich sein (überfahrene Frösche, Igel usw.).
    4-8
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 0-3.
    9-12
    Sind sich bewusst, dass man Strecken zu Fuss gehen kann und dass man dadurch die Umwelt schont.
    13-15 16-20
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 9-12.
    Weiterbildung
    Orientieren sich regelmässig zu Fragen umweltverträglicher Mobilität.
    Nutzen entsprechende Neuerungen.
  • FäG

    Kompetenz 1.1: Regeln und Vorschriften zum Verkehrsraum kennen und einhalten

    0-3
    Erleben spielerisch, durch eigene Erfahrung oder am Vorbild, dass es Regeln gibt, an die man sich halten muss und die überdauernd gültig sind. Lernen gleichzeitig, erste einfache Regeln einzuhalten.
    4-8
    Unterscheiden Spiel- und Verkehrsflächen des nahen Verkehrsraums.
    Nutzen einfache Bereiche und Elemente zu Fuss, mit dem FäG oder dem Velo richtig (Trottoir, Ampeln, Fussgängerstreifen und Schutzinseln).
    Lernen in Begleitung die im nahen Verkehrsraum wichtigsten Regeln für Fussverkehr, FäG und Velos kennen (Queren, richtige Strassenseite, Vortritt) und einhalten.
    9-12
    Unterscheiden Spiel- und Verkehrsflächen des erweiterten Verkehrsraums und nutzen alle für den Fussverkehr und für FäG vorgesehenen Bereiche und Elemente richtig.
    13-15 16-20
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 9-12.
    Weiterbildung
    Halten ihr Regelwissen zur Nutzung des Verkehrsraums à jour.
    Wenden neue Regeln und Vorschriften an.

    Kompetenz 1.2: Regeln und Vorschriften zu den Verkehrsmitteln kennen und einhalten

    0-3
    Erleben spielerisch, durch eigene Erfahrung oder am Vorbild, dass es Regeln gibt, an die man sich halten muss und die überdauernd gültig sind. Lernen gleichzeitig, erste einfache Regeln einzuhalten.
    4-8
    Spielen nur auf den erlaubten Verkehrsflächen.
    Lernen in Begleitung die wichtigsten Regeln für FäG und Velos kennen und einhalten (Queren, richtige Strassenseite, Vortritt).
    Wissen, dass sie bei Unsicherheit und in komplexen Situationen am besten vom Fahrzeug steigen und dann die Regeln für den Fussverkehr gelten.
    9-12
    Nutzen beim Queren nach Möglichkeit die für den Fussverkehr vorgesehenen Querungsstellen und befolgen die entsprechenden Regeln.
    Beachten, dass der übrige Verkehr (und besonders der Fussverkehr) nicht behindert oder gefährdet werden darf.
    13-15
    Befolgen die Regeln und Vorschriften zur Benutzung von FäG und Velo.
    16-20
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 13-15.
    Weiterbildung
    Halten ihr Regelwissen zu den benutzten Verkehrsmitteln à jour.
    Wenden neue Regeln und Vorschriften an (insbesondere bei erstmaliger oder wieder aufgenommener Nutzung).

    Kompetenz 1.3: Den Sinn von Regeln und die Auswirkungen der Verletzung von Regeln erklären und berücksichtigen

    0-3
    Erfahren durch Erklärungen die Gründe und den Sinn von sehr einfachen Regeln.
    Erleben positive oder negative Reaktionen aufs Einhalten/Nichteinhalten von Regeln.
    4-8
    Können erklären, weshalb bei Querung mit FäG und Velo der Fussgängerstreifen zu Fuss benutzt werden soll und was bei Nichtbefolgen passieren kann. (analog Velo)
    9-12
    Können erklären, welche Gefahren beim Befahren von Trottoir und Fussgängerstreifen entstehen können.
    13-15
    Können erklären, weshalb besonders das Einhalten der Vortrittsregeln für alle Verkehrsteilnehmenden wichtig ist.
    Erkennen die Risiken beim Nichteinhalten für sich und andere.
    16-20
    Können erklären, weshalb das Aufrechterhalten der Aufmerksamkeit und das Vermeiden von Ablenkung für die eigene Sicherheit und diejenige der anderen Verkehrsteilnehmenden wichtig sind.
    Verzichten je nach Situation auf das Vortrittsrecht. Nennen mögliche Konsequenzen des Nichtbefolgens in allen Bereichen.
    Weiterbildung
    Können den Sinn bestehender und neuer Regeln aus dem persönlichen Erfahrungshintergrund verstehen und setzen sie um.
    Anerkennen die Wichtigkeit von Regeln aufgrund ihrer Erfahrung mit Fehlern von Verkehrspartnern.
    Verstehen, dass in besonderen Situationen Vorsichtsmassnahmen nötig sind, welche über die Regeln und Vorschriften hinausgehen.

    Kompetenz 2.1: Das Verkehrsmittel kennen und den praktischen Umgang damit beherrschen

    0-3
    Sammeln spielerisch Erfahrungen hinsichtlich verschiedener Bereiche der Motorik wie Gleichgewicht, Beweglichkeit und Feinmotorik.
    Machen so Fortschritte in Koordination, Geschicklichkeit und Bewegungssteuerung.
    4-8
    Halten das Gleichgewicht auf Strecken mit einfacher Oberfläche, Streckenführung und Topografie.
    Können grosse Hindernisse auf weite Distanz umfahren.
    Fahren über längere Distanz beidhändig spurtreu.
    9-12
    Halten das Gleichgewicht auf Strecken mit schwieriger Oberfläche, Streckenführung und Topografie.
    Können Hindernisse auf kurze Distanz umfahren.
    Fahren über längere Distanz einhändig spurtreu.
    Kennen die unterschiedliche Wirkung von Vorder- und Rückbremse, können sie entsprechend benutzen und auf vorgesehene Distanz sicher bremsen.
    Berücksichtigen, dass FäG- und Velofahrende besonders verletzlich sind.
    13-15
    Beherrschen das FäG oder Velo auch unter erschwerten Bedingungen (höhere Geschwindigkeit, Nässe, Glätte usw.).
    Berücksichtigen dabei, dass Steuern und Abbremsen des Fahrzeugs erschwert resp. verlangsamt ist.
    16-20
    Beherrschen das FäG oder Velo auch unter besonders schwierigen Bedingungen (Witterung, Strassenzustand, Topografie usw.).
    Weiterbildung
    Orientieren sich über Zustand und Entwicklungen von benutzten Verkehrsmitteln.
    Wenden Neuerungen an (besonders auch sicherheitsrelevante Fahrassistenzsysteme).

    Kompetenz 2.2: Die sicherheitsrelevante Ausrüstung des Verkehrsmittels und die eigene Schutzausrüstung kennen und einsetzen

    0-3
    Gewöhnen sich daran, dass schützende oder sicherheitsfördernde Massnahmen ganz selbstverständlich zum Alltag gehören (z. B. durch den Einsatz von Sonnencrème, -brille und -hut oder das Tragen von Ellbogen-, Knieschonern und Helm fürs like-a-bike).
    4-8
    Wissen, dass bei FäG und Velo die Sichtbarkeit und der Zustand des Fahrzeugs viel zur Sicherheit beitragen.
    Können Schutzausrüstung fürs FäG und Velo benennen (z.B. funktionierendes Licht und Bremsen, Ellenbogenschoner, Helm usw.) und setzen sie ein.
    9-12
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 4-8.
    13-15
    Prüfen regelmässig die persönliche Schutzausrüstung auf Funktionalität und Sichtbarkeit sowie den Zustand des Fahrzeugs und kümmern sich um die Behebung von Mängeln.
    16-20
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 13-15.
    Weiterbildung
    Orientieren sich über Neuentwicklungen bei der persönlichen Schutzausrüstung und der Ausrüstung der Fahrzeuge.
    Aktualisieren die Ausrüstung regelmässig.
    Setzen die gesamte Schutzausrüstung aus Überzeugung ein.

    Kompetenz 2.3: Besondere Risiken und Gefahren der (benutzten) Verkehrsmittel einschätzen können

    0-3
    Lernen durch Beobachtung und Erfahrung die gefährlichen Seiten der Fortbewegung kennen (Stürze zu Fuss oder mit dem FäG, laute, schnelle und bedrohliche Motorfahrzeuge).
    4-8
    Kennen Risiken und Gefahren beim Spielen mit FäG und Velo auf Strassen, wo dieses erlaubt ist.
    Wissen, dass FäG-und Velofahrende oft übersehen werden.
    9-12
    Berücksichtigen Risiken und Gefahren beim Spielen mit FäG und Velo auf Strassen, wo dieses erlaubt ist.
    Kennen Einflussfaktoren auf den Anhalteweg und können diese berücksichtigen (z. B. Strassenverhältnisse, Witterung, Reaktionszeit usw.)
    13-15
    Berücksichtigen den spezifischen Anhalteweg von FäG und Velos.
    16-20
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 13-15.
    Weiterbildung
    Orientieren sich über Sicherheitsrisiken der benutzten Verkehrsmittel.
    Vermeiden die Nutzung von Verkehrsmitteln, welche mit ihren aktuellen persönlichen Voraussetzungen nicht zu vereinbaren sind

    Kompetenz 3.1: Gefahren frühzeitig wahrnehmen und Risiken vermeiden.

    0-3
    Sammeln spielerisch Erfahrungen hinsichtlich verschiedener Bereiche der Wahrnehmung wie
    • das Hören (auditive Aufmerksamkeit, Lokalisation von Geräuschen, auditives Erkennen von Objekten, selektives Hören usw.)
    • das Sehen (visuelle Aufmerksamkeit, peripheres Sehen, Raum-Wahrnehmung, Schätzen von Geschwindigkeiten usw.)
    • das Spüren (Sturz und Kollision schmerzen, grosse Fahrzeuge sind am Boden spürbar usw.)
    • Lernen gleichzeitig einfache Gefahren selbstständig zu erkennen.
    4-8
    Erkennen Gefahrensituationen für FäG-und Velofahrende im nahen Verkehrsraum.
    9-12
    Erkennen im erweiterten Verkehrsraum besonders gefährliche Stellen für FäG- und Velofahrende und sind vorsichtig.
    Erkennen typische Gefahren für FäG- und Velofahrende (sich öffnende Autotüren, toter Winkel usw.) und meiden sie.
    Fahren defensiv und sind stets bremsbereit.
    13-15
    Erkennen gefährliche Verkehrssituationen und passen ihr Verhalten an.
    Achten auf das Verhalten von Verkehrspartnern und meiden mögliche Gefahren.
    Verhalten sich defensiv.
    16-20
    Nehmen verdeckte und überraschende Gefahrensituationen wahr und reagieren frühzeitig gefahrenmindernd.
    Meiden im Verkehr risikoförderndes Verhalten wie Mutproben, Übermüdung, Ablenkung und Fahren unter dem Einfluss psychoaktiver Substanzen.
    Fahren vorausschauend, ziehen dabei das Verhalten der Verkehrspartner mit ein und verhalten sich defensiv.
    Weiterbildung
    Integrieren kontinuierlich ihre Erfahrungen mit Fast-Unfällen und eigenen resp. Fehlern anderer in die Beurteilung von Gefahrensituationen.
    Agieren im Verkehr mit zunehmendem Alter aufgrund ihrer Erfahrung und erhöhter Gelassenheit defensiver.

    Kompetenz 3.2: Eigene Fähigkeiten und eigenes Verhalten reflektieren und auf das Verkehrsumfeld abstimmen

    0-3
    Machen spielerisch Erfahrungen in kognitiven, sozialen und emotionalen Bereichen wie z.B.
    • was kann ich gut
    • was mach ich gut
    • was macht mir Angst
    • wie reagieren andere auf mich
    • wie erreiche ich, dass ...
    4-8
    Nutzen das FäG oder Velo nur im nahen Verkehrsraum.
    Beschränken sich unbegleitet auf den bekannten (mit Erwachsenen erlernten) Verkehrsraum.
    9-12
    Wissen, dass FäG- und Velofahrende zu den schwächeren Verkehrsteilnehmenden gehören und verhalten sich deshalb defensiv.
    Respektieren das Vortrittsrecht des Fussverkehrs.
    13-15
    Wissen, dass die wendigen FäG und Velo für andere Verkehrsteilnehmende schwierig einschätzbar sind und verhalten sich entsprechend umsichtig.
    Wissen, dass junge Verkehrsteilnehmende aufgrund ihrer geringen Erfahrung unfallgefährdet sind.
    Passen die Geschwindigkeit und Fahrweise an, besonders bei schwierigen Verkehrsverhältnissen.
    Kennen die Faktoren, welche die individuelle Fahrfähigkeit beeinflussen und fahren nicht bei verminderter Fahrfähigkeit.
    16-20
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 13-15.
    Weiterbildung
    Beurteilen ihre Fähigkeiten zunehmend realistisch und vermeiden Risikosituationen.
    Reflektieren das persönliche Gefahrenpotenzial und vermeiden entsprechende Situationen.

    Kompetenz 3.3: Verkehrsmittel situationsgerecht einsetzen

    0-3
    Basiserfahrungen für diese Kompetenz erst später.
    4-8
    Kennen auf bekannten Strecken Abschnitte mit höherer Gefahr für FäG- oder Velofahrende und umfahren sie oder verhalten sich dort entsprechend vorsichtig.
    Steigen in unbekannten oder schwierigen Situationen vom FäG oder Velo.
    9-12
    Können als FäG- oder Velofahrende auf bekannten Strecken auf unvorhergesehene Ereignisse angepasst reagieren.
    Können abschätzen, ob das FäG oder Velo benutzt werden kann und handeln entsprechend.
    Passen die Fahrweise auf dem FäG oder Velo der Situation an und berücksichtigen lokale Bedingungen.
    13-15
    Können als FäG- oder Velofahrende in unbekannter Umgebung auf unvorhergesehene Ereignisse angepasst reagieren.
    16-20
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 13-15.
    Weiterbildung
    Beziehen in vorgerücktem Alter besonders auch die körperliche Entwicklung bei der Wahl und Verwendung der Verkehrsmittel mit ein.

    Kompetenz 3.4: Sich bei Unfällen und Pannen der Situation angepasst verhalten

    0-3
    Basiserfahrungen für diese Kompetenz erst später.
    4-8
    Können Gefahrenbereiche erkennen und meiden diese. Holen bei einem Unfall Hilfe.
    9-12
    Können via Notruf die Polizei, Ambulanz oder Feuerwehr alarmieren.
    Haben dazu die Notrufnummer im Handy gespeichert.
    13-15
    Können eine Unfallmeldung machen und einfache Hilfestellung leisten.
    Vermeiden eine Behinderung der Rettungskräfte durch Zuschauen.
    16-20
    Sichern bei einem Unfall die Unfallstelle, setzen einen Notruf ab und leisten Erste Hilfe.
    Sind sich der Pflicht bewusst, sich für Hilfeleistung und Zeugenaussage bei Unfällen zur Verfügung zu stellen.
    Verhalten sich bei Pannen so, dass keine Personen gefährdet werden.
    Weiterbildung
    Informieren sich über Neuerungen bezüglich Alarmierung und Erster Hilfe.
    Üben regelmässig und wenden die Neuerungen bei Bedarf an.

    Kompetenz 4.1: Die eigene Verantwortung im Verkehr erkennen und sich entsprechend verhalten

    0-3
    Machen Erfahrungen in kognitiven, sozialen und emotionalen Bereichen, welche als Voraussetzung zur Verantwortungsübernahme wichtig sind, wie z. B.
    • Wenn ich jetzt das mache, dann ...
    • Das Kind will dasselbe Spielzeug, deshalb...
    4-8
    Fühlen sich für ihr Verhalten verantwortlich.
    Nehmen Rücksicht auf andere.
    9-12
    Wissen, dass sich andere darauf verlassen, dass man sich an die Regeln, Signale und Handzeichen hält.
    Achten vor allem im gemischten Verkehr (z. B. auf Trottoirs) auf schwächere und behinderte Verkehrsteilnehmende.
    13-15
    Passen auf, dass sie andere mit ihrem FäG oder Velo nicht gefährden.
    Rechnen mit Fehlern anderer und erzwingen nicht den Vortritt.
    16-20
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 13-15.
    Weiterbildung
    Sind sich der Verantwortung für ihre persönliche kontinuierliche Weiterbildung als Verkehrsteilnehmende bewusst und nehmen diese wahr.

    Kompetenz 4.2: Einflussfaktoren und Einschränkungen der eigenen Fahrfähigkeit erkennen und sich verantwortungsvoll verhalten

    0-3
    Machen Erfahrungen in kognitiven, sozialen und emotionalen Bereichen, welche als Voraussetzung zur Selbststeuerung wichtig sind, wie z. B.
    • Wenn ich weine, kann ich nicht gut spielen.
    • Wenn Papi beim Autofahren müde wird, muss er schlafen.
    • Glace essen und gleichzeitig mit dem like-a-bike fahren geht nicht.
    4-8
    Spielen mit Velo und FäG nur an verkehrsarmen Orten und achten darauf, dass sie sich und andere nicht gefährden.
    9-12
    Benutzen elektronische Geräte nicht, wenn sie mit Velo oder FäG unterwegs sind.
    13-15
    Sind sich bewusst, dass auch FäG-Benutzende und Velofahrende sich und andere durch den Konsum von Suchtmitteln gefährden.
    Lassen sich nicht zu Mutproben mit Velo oder FäG verleiten, um anderen zu imponieren.
    16-20
    Kennen das Risiko und die Gefahren von hoher Geschwindigkeit als FäG-Benutzende oder Velofahrende.
    Weiterbildung
    Kennen den Einfluss von Medikamenten auf das Verkehrsverhalten.
    Wissen um altersbedingte Veränderungen der physischen Voraussetzungen.
    Beobachten sich selber, nehmen individuelle Einschränkungen (durch Medikamente, Alter usw.) wahr und passen ihr Verkehrsverhalten und die Nutzung der Verkehrsmittel entsprechend an.

    Kompetenz 4.3: Die Auswirkungen der Mobilität auf die Umwelt beschreiben und die eigenen Mobilitätsbedürfnisse umweltschonend umsetzen

    0-3
    Erleben Facetten der Mobilität, welche einen Einfluss auf die spätere Bewertung der Mobilität haben können, wie z. B.
    • Motorfahrzeuge sind laut.
    • Abgas riecht unangenehm.
    • Fahrzeuge können gefährlich sein (überfahrene Frösche, Igel usw.).
    4-8
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 0-3.
    9-12
    Wissen, welche Strecken man zur Schonung der Umwelt sinnvollerweise mit FäG oder Velo zurücklegt.
    13-15 16-20
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 9-12.
    Weiterbildung
    Orientieren sich regelmässig zu Fragen umweltverträglicher Mobilität.
    Nutzen entsprechende Neuerungen.
  • Velo

    Kompetenz 1.1: Regeln und Vorschriften zum Verkehrsraum kennen und einhalten

    4-8
    Unterscheiden Spiel- und Verkehrsflächen des nahen Verkehrsraums.
    Nutzen einfache Bereiche und Elemente zu Fuss, mit dem FäG oder dem Velo richtig (Trottoir, Ampeln, Fussgängerstreifen und Schutzinseln).
    Lernen in Begleitung die im nahen Verkehrsraum wichtigsten Regeln für Fussverkehr, FäG und Velos kennen (Queren, richtige Strassenseite, Vortritt) und einhalten.
    9-12
    Nutzen beim Velofahren im weiteren Verkehrsraum die vorgesehenen Stellen und Elemente richtig, besonders beim Queren und Abbiegen (Fussgängerstreifen, Ampeln, Einspurstrecken).
    13-15
    Kennen die Regeln für Velofahrende zum sicheren Nutzen des gesamten Verkehrsraums (besonders Queren und Vortrittsrecht) und wenden sie richtig an.
    16-20
    Halten sich an die Verkehrsregeln und passen insbesondere die Geschwindigkeit und den Abstand im gesamten Verkehrsraum an.
    Weiterbildung
    Halten ihr Regelwissen zur Nutzung des Verkehrsraums à jour.
    Wenden neue Regeln und Vorschriften an.
    0-3
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.

    Kompetenz 1.2: Regeln und Vorschriften zu den Verkehrsmitteln kennen und einhalten

    4-8
    Spielen nur auf den erlaubten Verkehrsflächen.
    Lernen in Begleitung die wichtigsten Regeln für FäG und Velos kennen und einhalten (Queren, richtige Strassenseite, Vortritt).
    Wissen, dass sie bei Unsicherheit und in komplexen Situationen am besten vom Fahrzeug steigen und dann die Regeln für den Fussverkehr gelten.
    9-12
    Nutzen beim Queren nach Möglichkeit die für den Fussverkehr vorgesehenen Querungsstellen und befolgen die entsprechenden Regeln.
    Beachten, dass der übrige Verkehr (und besonders der Fussverkehr) nicht behindert oder gefährdet werden darf.
    13-15
    Befolgen die Regeln und Vorschriften zur Benutzung von FäG und Velo.
    16-20
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 13-15.
    Weiterbildung
    Halten ihr Regelwissen zu den benutzten Verkehrsmitteln à jour.
    Wenden neue Regeln und Vorschriften an (insbesondere bei erstmaliger oder wieder aufgenommener Nutzung).
    0-3
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.

    Kompetenz 1.3: Den Sinn von Regeln und die Auswirkungen der Verletzung von Regeln erklären und berücksichtigen

    4-8
    Können erklären, weshalb bei Querung mit FäG und Velo der Fussgängerstreifen zu Fuss benutzt werden soll und was bei Nichtbefolgen passieren kann. (analog FäG)
    9-12
    Können erklären, welche Gefahren beim Befahren von Trottoir und Fussgängerstreifen entstehen können.
    13-15
    Können erklären, weshalb besonders das Einhalten der Vortrittsregeln für alle Verkehrsteilnehmenden wichtig ist.
    Erkennen die Risiken beim Nichteinhalten für sich und andere.
    16-20
    Können erklären, weshalb das Aufrechterhalten der Aufmerksamkeit und das Vermeiden von Ablenkung für die eigene Sicherheit und diejenige der anderen Verkehrsteilnehmenden wichtig sind.
    Verzichten je nach Situation auf das Vortrittsrecht. Nennen mögliche Konsequenzen des Nichtbefolgens in allen Bereichen.
    Weiterbildung
    Können den Sinn bestehender und neuer Regeln aus dem persönlichen Erfahrungshintergrund verstehen und setzen sie um.
    Anerkennen die Wichtigkeit von Regeln aufgrund ihrer Erfahrung mit Fehlern von Verkehrspartnern.
    Verstehen, dass in besonderen Situationen Vorsichtsmassnahmen nötig sind, welche über die Regeln und Vorschriften hinausgehen.
    0-3
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.

    Kompetenz 2.1: Das Verkehrsmittel kennen und den praktischen Umgang damit beherrschen

    4-8
    Halten das Gleichgewicht auf Strecken mit einfacher Oberfläche, Streckenführung und Topografie.
    Können grosse Hindernisse auf weite Distanz umfahren.
    Fahren über längere Distanz beidhändig spurtreu.
    9-12
    Halten das Gleichgewicht auf Strecken mit schwieriger Oberfläche, Streckenführung und Topografie.
    Können Hindernisse auf kurze Distanz umfahren.
    Fahren über längere Distanz einhändig spurtreu.
    Kennen die unterschiedliche Wirkung von Vorder- und Rückbremse, können sie entsprechend benutzen und auf vorgesehene Distanz sicher bremsen.
    Berücksichtigen, dass FäG- und Velofahrende besonders verletzlich sind.
    13-15
    Beherrschen das FäG oder Velo auch unter erschwerten Bedingungen (höhere Geschwindigkeit, Nässe, Glätte usw.).
    Berücksichtigen dabei, dass Steuern und Abbremsen des Fahrzeugs erschwert resp. verlangsamt ist.
    16-20
    Beherrschen das FäG oder Velo auch unter besonders schwierigen Bedingungen (Witterung, Strassenzustand, Topografie usw.).
    Weiterbildung
    Orientieren sich über Zustand und Entwicklungen von benutzten Verkehrsmitteln.
    Wenden Neuerungen an (besonders auch sicherheitsrelevante Fahrassistenzsysteme).
    0-3
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.

    Kompetenz 2.2: Die sicherheitsrelevante Ausrüstung des Verkehrsmittels und die eigene Schutzausrüstung kennen und einsetzen

    4-8
    Wissen, dass bei FäG und Velo die Sichtbarkeit und der Zustand des Fahrzeugs viel zur Sicherheit beitragen.
    Können Schutzausrüstung fürs FäG und Velo benennen (z.B. funktionierendes Licht und Bremsen, Ellenbogenschoner, Helm usw.) und setzen sie ein.
    9-12
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 4-8.
    13-15
    Prüfen regelmässig die persönliche Schutzausrüstung auf Funktionalität und Sichtbarkeit sowie den Zustand des Fahrzeugs und kümmern sich um die Behebung von Mängeln.
    16-20
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 13-15.
    Weiterbildung
    Orientieren sich über Neuentwicklungen bei der persönlichen Schutzausrüstung und der Ausrüstung der Fahrzeuge.
    Aktualisieren die Ausrüstung regelmässig.
    Setzen die gesamte Schutzausrüstung aus Überzeugung ein.
    0-3
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.

    Kompetenz 2.3: Besondere Risiken und Gefahren der (benutzten) Verkehrsmittel einschätzen können

    4-8
    Kennen Risiken und Gefahren beim Spielen mit FäG und Velo auf Strassen, wo dieses erlaubt ist.
    Wissen, dass FäG-und Velofahrende oft übersehen werden.
    9-12
    Berücksichtigen Risiken und Gefahren beim Spielen mit FäG und Velo auf Strassen, wo dieses erlaubt ist.
    Kennen Einflussfaktoren auf den Anhalteweg und können diese berücksichtigen (z. B. Strassenverhältnisse, Witterung, Reaktionszeit usw.)
    13-15
    Berücksichtigen den spezifischen Anhalteweg von FäG und Velos.
    16-20
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 13-15.
    Weiterbildung
    Orientieren sich über Sicherheitsrisiken der benutzten Verkehrsmittel.
    Vermeiden die Nutzung von Verkehrsmitteln, welche mit ihren aktuellen persönlichen Voraussetzungen nicht zu vereinbaren sind
    0-3
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.

    Kompetenz 3.1: Gefahren frühzeitig wahrnehmen und Risiken vermeiden.

    4-8
    Erkennen Gefahrensituationen für FäG-und Velofahrende im nahen Verkehrsraum.
    9-12
    Erkennen im erweiterten Verkehrsraum besonders gefährliche Stellen für FäG- und Velofahrende und sind vorsichtig.
    Erkennen typische Gefahren für FäG- und Velofahrende (sich öffnende Autotüren, toter Winkel usw.) und meiden sie.
    Fahren defensiv und sind stets bremsbereit.
    13-15
    Erkennen gefährliche Verkehrssituationen und passen ihr Verhalten an.
    Achten auf das Verhalten von Verkehrspartnern und meiden mögliche Gefahren.
    Verhalten sich defensiv.
    16-20
    Nehmen verdeckte und überraschende Gefahrensituationen wahr und reagieren frühzeitig gefahrenmindernd.
    Meiden im Verkehr risikoförderndes Verhalten wie Mutproben, Übermüdung, Ablenkung und Fahren unter dem Einfluss psychoaktiver Substanzen.
    Fahren vorausschauend, ziehen dabei das Verhalten der Verkehrspartner mit ein und verhalten sich defensiv.
    Weiterbildung
    Integrieren kontinuierlich ihre Erfahrungen mit Fast-Unfällen und eigenen resp. Fehlern anderer in die Beurteilung von Gefahrensituationen.
    Agieren im Verkehr mit zunehmendem Alter aufgrund ihrer Erfahrung und erhöhter Gelassenheit defensiver.
    0-3
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.

    Kompetenz 3.2: Eigene Fähigkeiten und eigenes Verhalten reflektieren und auf das Verkehrsumfeld abstimmen

    4-8
    Nutzen das FäG oder Velo nur im nahen Verkehrsraum.
    Beschränken sich unbegleitet auf den bekannten (mit Erwachsenen erlernten) Verkehrsraum.
    9-12
    Wissen, dass FäG- und Velofahrende zu den schwächeren Verkehrsteilnehmenden gehören und verhalten sich deshalb defensiv.
    Respektieren das Vortrittsrecht des Fussverkehrs.
    13-15
    Wissen, dass die wendigen FäG und Velo für andere Verkehrsteilnehmende schwierig einschätzbar sind und verhalten sich entsprechend umsichtig.
    Wissen, dass junge Verkehrsteilnehmende aufgrund ihrer geringen Erfahrung unfallgefährdet sind.
    Passen die Geschwindigkeit und Fahrweise an, besonders bei schwierigen Verkehrsverhältnissen.
    Kennen die Faktoren, welche die individuelle Fahrfähigkeit beeinflussen und fahren nicht bei verminderter Fahrfähigkeit.
    16-20
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 13-15.
    Weiterbildung
    Beurteilen ihre Fähigkeiten zunehmend realistisch und vermeiden Risikosituationen.
    Reflektieren das persönliche Gefahrenpotenzial und vermeiden entsprechende Situationen.
    0-3
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.

    Kompetenz 3.3: Verkehrsmittel situationsgerecht einsetzen

    4-8
    Kennen auf bekannten Strecken Abschnitte mit höherer Gefahr für FäG- oder Velofahrende und umfahren sie oder verhalten sich dort entsprechend vorsichtig.
    Steigen in unbekannten oder schwierigen Situationen vom FäG oder Velo.
    9-12
    Können als FäG- oder Velofahrende auf bekannten Strecken auf unvorhergesehene Ereignisse angepasst reagieren.
    Können abschätzen, ob das FäG oder Velo benutzt werden kann und handeln entsprechend.
    Passen die Fahrweise auf dem FäG oder Velo der Situation an und berücksichtigen lokale Bedingungen.
    13-15
    Können als FäG- oder Velofahrende in unbekannter Umgebung auf unvorhergesehene Ereignisse angepasst reagieren.
    16-20
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 13-15.
    Weiterbildung
    Beziehen in vorgerücktem Alter besonders auch die körperliche Entwicklung bei der Wahl und Verwendung der Verkehrsmittel mit ein.
    0-3
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.

    Kompetenz 3.4: Sich bei Unfällen und Pannen der Situation angepasst verhalten

    4-8 9-12
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 0-3.
    13-15
    Können eine Unfallmeldung machen und einfache Hilfestellung leisten.
    Vermeiden eine Behinderung der Rettungskräfte durch Zuschauen.
    16-20
    Sichern bei einem Unfall die Unfallstelle, setzen einen Notruf ab und leisten Erste Hilfe.
    Sind sich der Pflicht bewusst, sich für Hilfeleistung und Zeugenaussage bei Unfällen zur Verfügung zu stellen.
    Verhalten sich bei Pannen so, dass keine Personen gefährdet werden.
    Weiterbildung
    Informieren sich über Neuerungen bezüglich Alarmierung und Erster Hilfe.
    Üben regelmässig und wenden die Neuerungen bei Bedarf an.
    0-3
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.

    Kompetenz 4.1: Die eigene Verantwortung im Verkehr erkennen und sich entsprechend verhalten

    4-8
    Fühlen sich für ihr Verhalten verantwortlich.
    Nehmen Rücksicht auf andere.
    9-12
    Wissen, dass sich andere darauf verlassen, dass man sich an die Regeln, Signale und Handzeichen hält.
    Achten vor allem im gemischten Verkehr (z. B. auf Trottoirs) auf schwächere und behinderte Verkehrsteilnehmende.
    13-15
    Passen auf, dass sie andere mit ihrem FäG oder Velo nicht gefährden.
    Rechnen mit Fehlern anderer und erzwingen nicht den Vortritt.
    16-20
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 13-15.
    Weiterbildung
    Sind sich der Verantwortung für ihre persönliche kontinuierliche Weiterbildung als Verkehrsteilnehmende bewusst und nehmen diese wahr.
    0-3
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.

    Kompetenz 4.2: Einflussfaktoren und Einschränkungen der eigenen Fahrfähigkeit erkennen und sich verantwortungsvoll verhalten

    4-8
    Spielen mit Velo und FäG nur an verkehrsarmen Orten und achten darauf, dass sie sich und andere nicht gefährden.
    9-12
    Benutzen elektronische Geräte nicht, wenn sie mit Velo oder FäG unterwegs sind.
    13-15
    Sind sich bewusst, dass auch FäG-Benutzende und Velofahrende sich und andere durch den Konsum von Suchtmitteln gefährden.
    Lassen sich nicht zu Mutproben mit Velo oder FäG verleiten, um anderen zu imponieren.
    16-20
    Kennen das Risiko und die Gefahren von hoher Geschwindigkeit als FäG-Benutzende oder Velofahrende.
    Weiterbildung
    Kennen den Einfluss von Medikamenten auf das Verkehrsverhalten.
    Wissen um altersbedingte Veränderungen der physischen Voraussetzungen.
    Beobachten sich selber, nehmen individuelle Einschränkungen (durch Medikamente, Alter usw.) wahr und passen ihr Verkehrsverhalten und die Nutzung der Verkehrsmittel entsprechend an.
    0-3
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.

    Kompetenz 4.3: Die Auswirkungen der Mobilität auf die Umwelt beschreiben und die eigenen Mobilitätsbedürfnisse umweltschonend umsetzen

    4-8 9-12 13-15 16-20
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 0-3.
    Weiterbildung
    Orientieren sich regelmässig zu Fragen umweltverträglicher Mobilität.
    Nutzen entsprechende Neuerungen.
    0-3
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.
  • Mofa, E-Bike, landw. Fahrzeug

    Kompetenz 1.1: Regeln und Vorschriften zum Verkehrsraum kennen und einhalten

    13-15
    Halten die Verkehrsregeln ein und achten besonders auf Vortritt und Geschwindigkeit.
    16-20
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 13-15.
    Weiterbildung
    Halten ihr Regelwissen zur Nutzung des Verkehrsraums à jour.
    Wenden neue Regeln und Vorschriften an.
    0-3 4-8 9-12
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.

    Kompetenz 1.2: Regeln und Vorschriften zu den Verkehrsmitteln kennen und einhalten

    13-15
    Befolgen die Regeln und Vorschriften zur Benutzung von Mofa, E-Bike und landw. Fahrzeugen.
    16-20
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 13-15.
    Weiterbildung
    Halten ihr Regelwissen zu den benutzten Verkehrsmitteln à jour.
    Wenden neue Regeln und Vorschriften an (insbesondere bei erstmaliger oder wieder aufgenommener Nutzung).
    0-3 4-8 9-12
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.

    Kompetenz 1.3: Den Sinn von Regeln und die Auswirkungen der Verletzung von Regeln erklären und berücksichtigen

    13-15
    Können erklären, weshalb besonders das Einhalten der Vortrittsregeln für alle Verkehrsteilnehmenden wichtig ist.
    Erkennen die Risiken beim Nichteinhalten für sich und andere.
    16-20
    Können erklären, weshalb das Aufrechterhalten der Aufmerksamkeit und das Vermeiden von Ablenkung für die eigene Sicherheit und diejenige der anderen Verkehrsteilnehmenden wichtig sind.
    Verzichten je nach Situation auf das Vortrittsrecht. Nennen mögliche Konsequenzen des Nichtbefolgens in allen Bereichen.
    Weiterbildung
    Können den Sinn bestehender und neuer Regeln aus dem persönlichen Erfahrungshintergrund verstehen und setzen sie um.
    Anerkennen die Wichtigkeit von Regeln aufgrund ihrer Erfahrung mit Fehlern von Verkehrspartnern.
    Verstehen, dass in besonderen Situationen Vorsichtsmassnahmen nötig sind, welche über die Regeln und Vorschriften hinausgehen.
    0-3 4-8 9-12
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.

    Kompetenz 2.1: Das Verkehrsmittel kennen und den praktischen Umgang damit beherrschen

    13-15
    Können eine Vollbremsung vollziehen.
    Können auf kurze Distanz einem Hindernis ausweichen.
    Beherrschen das Fahrzeug auch bei höherer Geschwindigkeit.
    Passen dieenGeschwindigkeit bei erschwerten Bedingungen an.
    Berücksichtigen im Strassenverkehr, dass Mofa- und E-Bike-Fahrende aufgrund ihrer schmalen Silhouette und ihres geringen Schutzes besonders gefährdet sind.
    16-20
    Beherrschen das Fahrzeug auch unter besonders schwierigen Bedingungen (Witterung, Strassenzustand, Topografie usw.).
    Weiterbildung
    Orientieren sich über Zustand und Entwicklungen von benutzten Verkehrsmitteln.
    Wenden Neuerungen an (besonders auch sicherheitsrelevante Fahrassistenzsysteme).
    0-3 4-8 9-12
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.

    Kompetenz 2.2: Die sicherheitsrelevante Ausrüstung des Verkehrsmittels und die eigene Schutzausrüstung kennen und einsetzen

    13-15
    Prüfen regelmässig die persönliche Schutzausrüstung auf Funktionalität und Sichtbarkeit sowie den Zustand des Fahrzeugs, kümmern sich um die Behebung von Mängeln.
    Unterlassen sicherheitsmindernde Manipulationen.
    16-20
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 13-15.
    Weiterbildung
    Orientieren sich über Neuentwicklungen bei der persönlichen Schutzausrüstung und der Ausrüstung der Fahrzeuge.
    Aktualisieren die Ausrüstung regelmässig.
    Setzen die gesamte Schutzausrüstung aus Überzeugung ein.
    0-3 4-8 9-12
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.

    Kompetenz 2.3: Besondere Risiken und Gefahren der (benutzten) Verkehrsmittel einschätzen können

    13-15
    Berücksichtigen, dass Mofa- und E-Bikefahrende aufgrund ihrer schmalen Silhouette oft übersehen werden.
    Sind sich bewusst, dass andere Verkehrsteilnehmende die Geschwindigkeit von E-Bikes oft unterschätzen. Fahren deshalb defensiv und mit Licht.
    Beachten den aufgrund höherer Geschwindigkeit und höherem Gewicht (landw. Fahrzeug) verlängerten Anhalteweg.
    16-20
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 13-15.
    Weiterbildung
    Orientieren sich über Sicherheitsrisiken der benutzten Verkehrsmittel.
    Vermeiden die Nutzung von Verkehrsmitteln, welche mit ihren aktuellen persönlichen Voraussetzungen nicht zu vereinbaren sind
    0-3 4-8 9-12
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.

    Kompetenz 3.1: Gefahren frühzeitig wahrnehmen und Risiken vermeiden.

    13-15
    Erkennen gefährliche Verkehrssituationen und passen ihr Verhalten an.
    Achten auf das Verhalten von Verkehrspartnern und meiden mögliche Gefahren.
    Verhalten sich defensiv.
    16-20
    Nehmen verdeckte und überraschende Gefahrensituationen wahr und reagieren frühzeitig gefahrenmindernd.
    Meiden im Verkehr risikoförderndes Verhalten wie Mutproben, Übermüdung, Ablenkung und Fahren unter dem Einfluss psychoaktiver Substanzen.
    Fahren vorausschauend, ziehen dabei das Verhalten der Verkehrspartner mit ein und verhalten sich defensiv.
    Weiterbildung
    Integrieren kontinuierlich ihre Erfahrungen mit Fast-Unfällen und eigenen resp. Fehlern anderer in die Beurteilung von Gefahrensituationen.
    Agieren im Verkehr mit zunehmendem Alter aufgrund ihrer Erfahrung und erhöhter Gelassenheit defensiver.
    0-3 4-8 9-12
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.

    Kompetenz 3.2: Eigene Fähigkeiten und eigenes Verhalten reflektieren und auf das Verkehrsumfeld abstimmen

    13-15
    Wissen, dass die wendigen FäG und Velo für andere Verkehrsteilnehmende schwierig einschätzbar sind und verhalten sich entsprechend umsichtig.
    Wissen, dass junge Verkehrsteilnehmende aufgrund ihrer geringen Erfahrung unfallgefährdet sind.
    Passen die Geschwindigkeit und Fahrweise an, besonders bei schwierigen Verkehrsverhältnissen.
    Kennen die Faktoren, welche die individuelle Fahrfähigkeit beeinflussen und fahren nicht bei verminderter Fahrfähigkeit.
    16-20
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 13-15.
    Weiterbildung
    Beurteilen ihre Fähigkeiten zunehmend realistisch und vermeiden Risikosituationen.
    Reflektieren das persönliche Gefahrenpotenzial und vermeiden entsprechende Situationen.
    0-3 4-8 9-12
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.

    Kompetenz 3.3: Verkehrsmittel situationsgerecht einsetzen

    13-15
    Berücksichtigen Rahmenbedingungen der Fahrt (Tageszeit, Wetter usw.) sowie die aktuellen Verkehrsbedingungen und benutzen das Mofa resp. E-Bike entsprechend.
    Können als Mofa- oder E-Bike-Fahrende in unbekannter Umgebung auf unvorhergesehene Ereignisse angepasst reagieren.
    16-20
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 13-15.
    Weiterbildung
    Beziehen in vorgerücktem Alter besonders auch die körperliche Entwicklung bei der Wahl und Verwendung der Verkehrsmittel mit ein.
    0-3 4-8 9-12
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.

    Kompetenz 3.4: Sich bei Unfällen und Pannen der Situation angepasst verhalten

    13-15
    Können eine Unfallmeldung machen und einfache Hilfestellung leisten.
    Vermeiden eine Behinderung der Rettungskräfte durch Zuschauen.
    16-20
    Sichern bei einem Unfall die Unfallstelle, setzen einen Notruf ab und leisten Erste Hilfe.
    Sind sich der Pflicht bewusst, sich für Hilfeleistung und Zeugenaussage bei Unfällen zur Verfügung zu stellen.
    Verhalten sich bei Pannen so, dass keine Personen gefährdet werden.
    Weiterbildung
    Informieren sich über Neuerungen bezüglich Alarmierung und Erster Hilfe.
    Üben regelmässig und wenden die Neuerungen bei Bedarf an.
    0-3 4-8 9-12
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.

    Kompetenz 4.1: Die eigene Verantwortung im Verkehr erkennen und sich entsprechend verhalten

    13-15
    Kennen die Gefahren, die von ihnen für andere ausgehen (Geschwindigkeit, Sichtbarkeit usw.).
    Rechnen mit Fehlern anderer und erzwingen nicht den Vortritt.
    16-20
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 13-15.
    Weiterbildung
    Sind sich der Verantwortung für ihre persönliche kontinuierliche Weiterbildung als Verkehrsteilnehmende bewusst und nehmen diese wahr.
    0-3 4-8 9-12
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.

    Kompetenz 4.2: Einflussfaktoren und Einschränkungen der eigenen Fahrfähigkeit erkennen und sich verantwortungsvoll verhalten

    13-15
    Wissen, dass Alkohol und Drogen die Reaktionsfähigkeit auch beim Mofa- oder e-Bike-Fahren einschränken und verhalten sich entsprechend.
    Lassen sich durch seine Kolleginnen und Kollegen nicht zu riskantem Fahren verleiten.
    16-20
    Kennen das Risiko und die Gefahren von hoher Geschwindigkeit als Mofa- oder E-Bike-Fahrer.
    Passen ihr Fahrverhalten an die Situation und an die eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten an.
    Weiterbildung
    Kennen den Einfluss von Medikamenten auf das Verkehrsverhalten.
    Wissen um altersbedingte Veränderungen der physischen Voraussetzungen.
    Beobachten sich selber, nehmen individuelle Einschränkungen (durch Medikamente, Alter usw.) wahr und passen ihr Verkehrsverhalten und die Nutzung der Verkehrsmittel entsprechend an.
    0-3 4-8 9-12
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.

    Kompetenz 4.3: Die Auswirkungen der Mobilität auf die Umwelt beschreiben und die eigenen Mobilitätsbedürfnisse umweltschonend umsetzen

    13-15
    Kennen den Schadstoffausstoss von Mofas und den Energieverbrauch von E-Bikes.
    Kennen umweltschonende Alternativen zu Mofa und E-Bike und nutzen sie.
    16-20
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 13-15.
    Weiterbildung
    Orientieren sich regelmässig zu Fragen umweltverträglicher Mobilität.
    Nutzen entsprechende Neuerungen.
    0-3 4-8 9-12
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.
  • Motorrad, PW

    Kompetenz 1.1: Regeln und Vorschriften zum Verkehrsraum kennen und einhalten

    16-20
    Beachten bei der Nutzung des Verkehrsraums besonders die Regeln zu Geschwindigkeitsgestaltung, Abstand und Vortritt (typische Unfallursachen von Neulenkenden).
    Weiterbildung
    Halten ihr Regelwissen zur Nutzung des Verkehrsraums à jour.
    Wenden neue Regeln und Vorschriften an.
    0-3 4-8 9-12 13-15
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.

    Kompetenz 1.2: Regeln und Vorschriften zu den Verkehrsmitteln kennen und einhalten

    16-20
    Befolgen die Regeln und Vorschriften zur Benutzung von Motorrad und Personenwagen.
    Weiterbildung
    Halten ihr Regelwissen zu den benutzten Verkehrsmitteln à jour.
    Wenden neue Regeln und Vorschriften an (insbesondere bei erstmaliger oder wieder aufgenommener Nutzung).
    0-3 4-8 9-12 13-15
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.

    Kompetenz 1.3: Den Sinn von Regeln und die Auswirkungen der Verletzung von Regeln erklären und berücksichtigen

    16-20
    Können erklären, weshalb alle Regeln, insbesondere diejenigen zu Geschwindigkeit und Vortritt, wichtig sind. Sehen ein, dass in besonderen Situationen Vorsichtsmassnahmen nötig sind, welche über die Regeln und Vorschriften hinausgehen.Nennen mögliche Konsequenzen des Nichtbefolgens für sich und andere in allen Bereichen.
    Weiterbildung
    Können den Sinn bestehender und neuer Regeln aus dem persönlichen Erfahrungshintergrund verstehen und setzen sie um.
    Anerkennen die Wichtigkeit von Regeln aufgrund ihrer Erfahrung mit Fehlern von Verkehrspartnern.
    Verstehen, dass in besonderen Situationen Vorsichtsmassnahmen nötig sind, welche über die Regeln und Vorschriften hinausgehen.
    0-3 4-8 9-12 13-15
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.

    Kompetenz 2.1: Das Verkehrsmittel kennen und den praktischen Umgang damit beherrschen

    16-20
    Sind sich der physikalischen Kräfte bewusst, welche durch Gewicht und Geschwindigkeit des Fahrzeugs erzeugt werden und rechnen bewusst eine Sicherheitsmarge ein (Kurven, Notbremsung, Aquaplaning, komplexe Verkehrssituationen usw.).
    Passen die Geschwindigkeit den jeweiligen Verhältnissen an und fahren umsichtig und defensiv.
    Weiterbildung
    Orientieren sich über Zustand und Entwicklungen von benutzten Verkehrsmitteln.
    Wenden Neuerungen an (besonders auch sicherheitsrelevante Fahrassistenzsysteme).
    0-3 4-8 9-12 13-15
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.

    Kompetenz 2.2: Die sicherheitsrelevante Ausrüstung des Verkehrsmittels und die eigene Schutzausrüstung kennen und einsetzen

    16-20
    Prüfen und erkennen Mängel an Fahrzeug und persönlicher Schutzausrüstung (z. B. Licht, elektrische Anlage, Bereifung, Bremsen, Niveaustände, Schutzbekleidung, Helm usw.).
    Kümmern sich um die Behebung allfälliger Mängel.
    Unterlassen sicherheitsmindernde Manipulationen.
    Weiterbildung
    Orientieren sich über Neuentwicklungen bei der persönlichen Schutzausrüstung und der Ausrüstung der Fahrzeuge.
    Aktualisieren die Ausrüstung regelmässig.
    Setzen die gesamte Schutzausrüstung aus Überzeugung ein.
    0-3 4-8 9-12 13-15
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.

    Kompetenz 2.3: Besondere Risiken und Gefahren der (benutzten) Verkehrsmittel einschätzen können

    16-20
    Sind sich der Risiken und Gefahren hoher Geschwindigkeiten bewusst und fahren vorausschauend und defensiv.
    Kennen Einflussfaktoren auf den Anhalteweg (z.B. Strassenverhältnisse, Reaktionszeit usw.) und fahren mit Sicherheitsmargen.
    Sind sich bewusst, dass Motorräder von anderen Verkehrsteilnehmenden oft übersehen werden und fahren deshalb vorausschauend.
    Sind sich der erhöhten Sturzgefahr von Zweirädern bewusst und fahren mit Sicherheitsmarge.
    Weiterbildung
    Orientieren sich über Sicherheitsrisiken der benutzten Verkehrsmittel.
    Vermeiden die Nutzung von Verkehrsmitteln, welche mit ihren aktuellen persönlichen Voraussetzungen nicht zu vereinbaren sind
    0-3 4-8 9-12 13-15
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.

    Kompetenz 3.1: Gefahren frühzeitig wahrnehmen und Risiken vermeiden.

    13-15
    Erkennen ein allfälliges Gefahrenpotential für Mitfahrende und steigen deshalb nicht auf resp. ein.
    16-20
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 13-15.
    Weiterbildung
    Integrieren kontinuierlich ihre Erfahrungen mit Fast-Unfällen und eigenen resp. Fehlern anderer in die Beurteilung von Gefahrensituationen.
    Agieren im Verkehr mit zunehmendem Alter aufgrund ihrer Erfahrung und erhöhter Gelassenheit defensiver.
    0-3 4-8 9-12
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.

    Kompetenz 3.2: Eigene Fähigkeiten und eigenes Verhalten reflektieren und auf das Verkehrsumfeld abstimmen

    16-20
    Sind sich der erhöhten Komplexität und der mangelnden Routine beim Fahren mit Motorrad und Personenwagen bewusst und verhalten sich (besonders als Neulenker oder in schwierigen Situationen) vorsichtig und defensiv.
    Sind sich der Gefahren, welche durch Gewicht und Geschwindigkeit des Fahrzeugs (besonders für schwächere Verkehrspartner) ausgehen, bewusst und verhalten sich defensiv.
    Kennen die Faktoren, welche die Fahrfähigkeit beeinflussen und fahren nicht bei verminderter Fahrfähigkeit.
    Weiterbildung
    Beurteilen ihre Fähigkeiten zunehmend realistisch und vermeiden Risikosituationen.
    Reflektieren das persönliche Gefahrenpotenzial und vermeiden entsprechende Situationen.
    0-3 4-8 9-12 13-15
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.

    Kompetenz 3.3: Verkehrsmittel situationsgerecht einsetzen

    16-20
    Treffen bezüglich Verkehrsmittelnutzung eine Wahl je nach Zweck und Situation der Fahrt.
    Passen das Fahrverhalten bei ungünstigen Rahmenbedingungen und schwierigen Verkehrssituationen an.
    Weiterbildung
    Beziehen in vorgerücktem Alter besonders auch die körperliche Entwicklung bei der Wahl und Verwendung der Verkehrsmittel mit ein.
    0-3 4-8 9-12 13-15
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.

    Kompetenz 3.4: Sich bei Unfällen und Pannen der Situation angepasst verhalten

    16-20
    Sichern bei einem Unfall die Unfallstelle, setzen einen Notruf ab und leisten Erste Hilfe.
    Sind sich der Pflicht bewusst, sich für Hilfeleistung und Zeugenaussage bei Unfällen zur Verfügung zu stellen.
    Verhalten sich bei Pannen so, dass keine Personen gefährdet werden.
    Weiterbildung
    Informieren sich über Neuerungen bezüglich Alarmierung und Erster Hilfe.
    Üben regelmässig und wenden die Neuerungen bei Bedarf an.
    0-3 4-8 9-12 13-15
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.

    Kompetenz 4.1: Die eigene Verantwortung im Verkehr erkennen und sich entsprechend verhalten

    13-15
    Übernehmen als Beifahrende die Verantwortung für die eigene Sicherheit und steigen im Zweifelsfall nicht ein resp. auf.
    Unterstützen als Beifahrende die Fahrzeuglenkenden in ihrem verantwortungsvollen Verkehrsverhalten.
    Vermeiden Ablenkung und Provokation der Fahrzeuglenkenden.
    16-20
    Kennen die Gefahren, die von schnellen Motorfahrzeugen ausgehen und fahren defensiv.
    Sind durch ihr Verkehrsverhalten als Fahrzeuglenkende ein Vorbild für ihre Kolleginnen und Kollegen.
    Beziehen das (fehlerhafte) Verhalten anderer in ihr Verhalten als Fahrzeuglenkende ein.
    Sind sich als Fahrzeuglenkende der Verantwortung für ihre Passagiere bewusst.
    Weiterbildung
    Sind sich der Verantwortung für ihre persönliche kontinuierliche Weiterbildung als Verkehrsteilnehmende bewusst und nehmen diese wahr.
    0-3 4-8 9-12
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.

    Kompetenz 4.2: Einflussfaktoren und Einschränkungen der eigenen Fahrfähigkeit erkennen und sich verantwortungsvoll verhalten

    16-20
    Erkennen Einfluss und Risiken
    • von sozialem Druck (Ablenkung und Provokation) durch Mitfahrende und andere Verkehrsteilnehmende
    • der Ablenkung durch elektronische Geräte, insbesondere Mobiltelefone
    • von Alkohol und Drogen
    • fehlender Erfahrung als Neulenkender
    • aus Selbstüberschätzung resp. Risikounterschätzung
    • eines ungünstigen mentalen Zustandes
    • und verhalten sich entsprechend vorsichtig resp. entwickeln Handlungsalternativen.
    Weiterbildung
    Kennen den Einfluss von Medikamenten auf das Verkehrsverhalten.
    Wissen um altersbedingte Veränderungen der physischen Voraussetzungen.
    Beobachten sich selber, nehmen individuelle Einschränkungen (durch Medikamente, Alter usw.) wahr und passen ihr Verkehrsverhalten und die Nutzung der Verkehrsmittel entsprechend an.
    0-3 4-8 9-12 13-15
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.

    Kompetenz 4.3: Die Auswirkungen der Mobilität auf die Umwelt beschreiben und die eigenen Mobilitätsbedürfnisse umweltschonend umsetzen

    16-20
    Setzen sich kritisch mit den eigenen Bedürfnissen auseinander, ein Auto oder Motorrad zu benutzen.
    Setzen ihr Fahrzeug umweltschonend ein und benutzen es dann, wenn es keine sinnvolle Alternative gibt.
    Kombinieren verschiedene Verkehrsmittel je nach Bedürfnis der Fahrt.
    Orientieren sich bei der Routenwahl, der Fahrweise und beim Kauf eines Motorfahrzeugs an Sicherheitsaspekten und ökologischen Kriterien.
    Weiterbildung
    Orientieren sich regelmässig zu Fragen umweltverträglicher Mobilität.
    Nutzen entsprechende Neuerungen.
    0-3 4-8 9-12 13-15
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.
  • ÖV

    Kompetenz 1.1: Regeln und Vorschriften zum Verkehrsraum kennen und einhalten

    4-8
    Nutzen die Schutz- und Warteräume beim Ein- und Ausstieg im nahen Verkehrsraum richtig.
    9-12
    Nutzen die Schutz- und Warteräume beim Ein- und Ausstieg im erweiterten Verkehrsraum richtig.
    13-15
    Nutzen die Schutz- und Warteräume beim Ein- und Ausstieg im gesamten Verkehrsraum richtig.
    16-20
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 13-15.
    Weiterbildung
    Halten ihr Regelwissen zur Nutzung des Verkehrsraums à jour.
    Wenden neue Regeln und Vorschriften an.
    0-3
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.

    Kompetenz 1.2: Regeln und Vorschriften zu den Verkehrsmitteln kennen und einhalten

    4-8
    Befolgen die Vorschriften und Regeln für die Benutzung des jeweiligen ÖV-Angebots und die Anweisungen des Personals.
    9-12 13-15 16-20
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 4-8.
    Weiterbildung
    Halten ihr Regelwissen zu den benutzten Verkehrsmitteln à jour.
    Wenden neue Regeln und Vorschriften an (insbesondere bei erstmaliger oder wieder aufgenommener Nutzung).
    0-3
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.

    Kompetenz 1.3: Den Sinn von Regeln und die Auswirkungen der Verletzung von Regeln erklären und berücksichtigen

    4-8 9-12 13-15 16-20
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 0-3.
    Weiterbildung
    Können den Sinn bestehender und neuer Regeln aus dem persönlichen Erfahrungshintergrund verstehen und setzen sie um.
    Anerkennen die Wichtigkeit von Regeln aufgrund ihrer Erfahrung mit Fehlern von Verkehrspartnern.
    Verstehen, dass in besonderen Situationen Vorsichtsmassnahmen nötig sind, welche über die Regeln und Vorschriften hinausgehen.
    0-3
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.

    Kompetenz 2.1: Das Verkehrsmittel kennen und den praktischen Umgang damit beherrschen

    4-8
    Können zügig und sicher in ein öffentliches Verkehrsmittel ein- und aussteigen.
    Können während der Fahrt das Gleichgewicht halten und sich stehend festhalten.
    9-12 13-15 16-20
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 4-8.
    Weiterbildung
    Orientieren sich über Zustand und Entwicklungen von benutzten Verkehrsmitteln.
    Wenden Neuerungen an (besonders auch sicherheitsrelevante Fahrassistenzsysteme).
    0-3
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.

    Kompetenz 2.2: Die sicherheitsrelevante Ausrüstung des Verkehrsmittels und die eigene Schutzausrüstung kennen und einsetzen

    4-8
    Nutzen im öffentlichen Verkehrsmittel die Festhaltevorrichtungen, kennen die richtige Sitzposition und nutzen – wo vorhanden – den Sicherheitsgurt resp. lassen sich sichern.
    9-12 13-15 16-20
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 4-8.
    Weiterbildung
    Orientieren sich über Neuentwicklungen bei der persönlichen Schutzausrüstung und der Ausrüstung der Fahrzeuge.
    Aktualisieren die Ausrüstung regelmässig.
    Setzen die gesamte Schutzausrüstung aus Überzeugung ein.
    0-3
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.

    Kompetenz 2.3: Besondere Risiken und Gefahren der (benutzten) Verkehrsmittel einschätzen können

    4-8
    Kennen Risiken und Gefahren beim Unterwegssein mit dem ÖV (starke Bremskraft usw.).
    9-12
    Verhalten sich im ÖV so, dass ihr Verhalten weder sie selbst noch andere Personen gefährdet.
    13-15
    Verhalten sich im ÖV auch in der Gruppe so, dass ihr Verhalten weder sie selbst noch andere Personen gefährdet.
    16-20
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 13-15.
    Weiterbildung
    Orientieren sich über Sicherheitsrisiken der benutzten Verkehrsmittel.
    Vermeiden die Nutzung von Verkehrsmitteln, welche mit ihren aktuellen persönlichen Voraussetzungen nicht zu vereinbaren sind
    0-3
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.

    Kompetenz 3.1: Gefahren frühzeitig wahrnehmen und Risiken vermeiden.

    4-8
    Sind beim Ein- und Aussteigen in/aus ÖV aufmerksam und vermeiden Risiken.
    9-12 13-15 16-20
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 4-8.
    Weiterbildung
    Integrieren kontinuierlich ihre Erfahrungen mit Fast-Unfällen und eigenen resp. Fehlern anderer in die Beurteilung von Gefahrensituationen.
    Agieren im Verkehr mit zunehmendem Alter aufgrund ihrer Erfahrung und erhöhter Gelassenheit defensiver.
    0-3
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.

    Kompetenz 3.2: Eigene Fähigkeiten und eigenes Verhalten reflektieren und auf das Verkehrsumfeld abstimmen

    4-8
    Kennen Verhaltensweisen im öffentlichen Verkehrsmittel, welche zur Sicherheit beitragen.
    9-12 13-15 16-20
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 4-8.
    Weiterbildung
    Beurteilen ihre Fähigkeiten zunehmend realistisch und vermeiden Risikosituationen.
    Reflektieren das persönliche Gefahrenpotenzial und vermeiden entsprechende Situationen.
    0-3
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.

    Kompetenz 3.3: Verkehrsmittel situationsgerecht einsetzen

    4-8 9-12
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 0-3.
    13-15
    Treffen die Wahl zwischen privatem und öffentlichem Verkehrsmittel der Situation und dem Zweck der Fahrt entsprechend.
    16-20
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 13-15.
    Weiterbildung
    Beziehen in vorgerücktem Alter besonders auch die körperliche Entwicklung bei der Wahl und Verwendung der Verkehrsmittel mit ein.
    0-3
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.

    Kompetenz 3.4: Sich bei Unfällen und Pannen der Situation angepasst verhalten

    4-8
    Können Gefahrenbereiche erkennen und diese meiden.
    9-12 13-15
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 4-8.
    16-20
    Sichern bei einem Unfall die Unfallstelle, setzen einen Notruf ab und leisten Erste Hilfe.
    Sind sich der Pflicht bewusst, sich für Hilfeleistung und Zeugenaussage bei Unfällen zur Verfügung zu stellen.
    Verhalten sich bei Pannen so, dass keine Personen gefährdet werden.
    Weiterbildung
    Informieren sich über Neuerungen bezüglich Alarmierung und Erster Hilfe.
    Üben regelmässig und wenden die Neuerungen bei Bedarf an.
    0-3
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.

    Kompetenz 4.1: Die eigene Verantwortung im Verkehr erkennen und sich entsprechend verhalten

    4-8
    Passen auf beim Ein- und Aussteigen und behindern andere Personen nicht.
    9-12
    Lassen alten Menschen und Behinderten den Vortritt und bieten ihnen wenn nötig Hilfe an (beim Aussteigen, am Billetautomaten usw.)
    13-15 16-20
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 9-12.
    Weiterbildung
    Sind sich der Verantwortung für ihre persönliche kontinuierliche Weiterbildung als Verkehrsteilnehmende bewusst und nehmen diese wahr.
    0-3
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.

    Kompetenz 4.2: Einflussfaktoren und Einschränkungen der eigenen Fahrfähigkeit erkennen und sich verantwortungsvoll verhalten

    4-8
    Vermeiden «wilde Spiele» um Fahrer und andere Passagiere nicht zu gefährden.
    9-12
    Nehmen bei der Nutzung mobiler elektronischer Geräte Rücksicht auf andere ÖV-Benutzende.
    13-15
    Lassen sich von anderen nicht zu störendem Verhalten verleiten.
    16-20
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 13-15.
    Weiterbildung
    Kennen den Einfluss von Medikamenten auf das Verkehrsverhalten.
    Wissen um altersbedingte Veränderungen der physischen Voraussetzungen.
    Beobachten sich selber, nehmen individuelle Einschränkungen (durch Medikamente, Alter usw.) wahr und passen ihr Verkehrsverhalten und die Nutzung der Verkehrsmittel entsprechend an.
    0-3
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.

    Kompetenz 4.3: Die Auswirkungen der Mobilität auf die Umwelt beschreiben und die eigenen Mobilitätsbedürfnisse umweltschonend umsetzen

    4-8
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 0-3.
    9-12
    Können die Vorzüge des ÖV bezüglich Umweltbelastung aufzeigen.
    13-15
    Keine spezifische Kompetenzstufe für diese Altersgruppe / dieses Verkehrsmittel, es gilt diejenige der Altersgruppe 9-12.
    16-20
    Kennen die Vorzüge des ÖV bezüglich Umweltbelastung und nutzen ihn als Alternative zum Motorfahrzeug.
    Weiterbildung
    Orientieren sich regelmässig zu Fragen umweltverträglicher Mobilität.
    Nutzen entsprechende Neuerungen.
    0-3
    Verkehrsmittel für diese Altersgruppe nicht vorgesehen.